Tierberuf: Haustierpsychologe

In der Reihe Tierberufe stellen wir heute den Beruf des Haustierpsychologen vor. Wir gehen der Frage nach, warum Haustierpsychologen gebraucht werden und wir geben einen kurzen Überblick des Berufes Hundepsychologe und Katzenpsychologe.

Wir leben in einer Zeit in der Hunde und Katzen zunehmend zum Lebenspartner und wichtigen Familienmitglied avancieren. Sie nehmen im Zusammenleben mit ihren Haltern eine ganz besondere Rolle ein. Diese Rolle steht oft genug nicht im Einklang mit der „Tierseele“ und deswegen erstaunt es kaum, dass es immer öfters zu Verhaltensauffälligkeiten wie  Unsauberkeit, Ängstlichkeit, Aggressivität und unzähligen anderen Symptomen kommt.

Der ausgebildete Haustierpsychologe soll hier helfen. Er versteht die Hilferufe des Tieres zu analysieren und hilft dabei das Verständnis zwischen Mensch und Katze wieder zu verbessern.

Ein Haustiertherapeut übernimmt die Aufgabe des Übersetzers. Er kennt sich nicht nur mit tierischen Verhaltensweise aus, sondern auch mit der menschlichen Psychologie.

Die Bundesagentur für Arbeit beschreibt die Tätigkeit des Tierpsychologen kurz und knapp mit: “ Tierpsychologen und Tierpsychologinnen therapieren verhaltensgestörte und -auffällige Tiere.“

Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen in Tierparks sowie in Tierarzt Praxen. Des Weiteren arbeitet der Berufsstand des Haustierpsychologen an Hochschulen. In den meisten Fällen sind Tierpsychologinnen und Tierpsychologen aber freiberuflich tätig.

Die Ausbildung für die Ausübung des Berufes Haustierpsychologe bzw. Tierpsychologe ist rechtlich nicht geregelt. Derzeit ist kein abgeschlossenes Hochschulstudium erforderlich, um den Beruf des Haustierpsycholgen auszuüben. Sollte jemand den Weg über ein Hochschulstudium zum Haustierpsychologen wählen, ist ein Biologiestudium mit dem Schwerpunkt Zoologie oder Veterinärmedizin von Vorteil.

Anstatt einer Hochschulausbildung können angehende Haustierpsychologinnen  bzw. Tierpsychologen eine Ausbildung mit einem spezifischen Bildungsabschluss wählen.

Bist Du Haustierpsychologe oder hast Du mit Deinem Haustier Erfahrungen mit Haustierpsychologie gemacht? Wenn ja, freuen wir uns hier auf Deinen Kommentar.

Akzeptanzprobleme bei der Umstellung auf vegane Tierernährung

Wenn sich Frauchen oder Herrchen entschieden hat, seinen Liebling in Zukunft auf vegane Tierernährung umzustellen ist noch offen, ob der Vierbeiner das auch akzeptiert.

Dieser Frage soll anhand einer Analyse von Erfahrungsberichten, die wir auf der Internetseite www.die-tierfreunde.de gefunden haben, nachgegangen werden. Die klare Quintessenz: Die Umstellung auf vegane Tierernährung verläuft bei Hunden in der Regel völlig problemlos.

Im Gegenteil es ist nicht mal die Ausnahme, dass Hunde die vegane Tierernährung bevorzugen und gesundheitliche Probleme, die sie bei herkömmlicher Ernährung hatten, verschwanden.

Gefreut hat uns, mit welcher Hingabe und Kreativität Frauchen und Herrchen die Umstellung vornahmen. Da wurde schon mal mit einer extra Portion Gemüsebrühe das Futter saftiger gemacht oder mit einem Löffel Honig versüßt. Ganz toll war die Inszenierung für die mäklige Fresserin Penny, die nun ihr veganes Tierfutter im Futterbeutel selbst jagen darf. Oft war zu lesen, dass die Umstellung nicht von jetzt auf gleich vorgenommen wurde, sondern schrittweise erfolgte. Dennoch wurden in manchen Fällen der Hunde in einem Schritt auf vegane Tierernährung umgestellt, was  auch in einigen Fällen erfolgreich gelang.

Jetzt könnte man natürlich sagen, na gut, das sind einzelne Geschichten von Hundehalterinnen und Hundehaltern, die selbst veganer sind und deswegen ihren Hunde auch dazu machen. Also vegane Tierernährung von Außenseitern für Außenseiter.

Dieser Aspekt passt nicht zu dem Erfahrungsbericht eines Tierheims, wo Erfahrungen mit 1.500 Hunden bei der Umstellung auf veganer Tierernährung gemacht wurden.

Wenn Hunde ins Tierheim kommen ist dies in den meisten Fällen mit einer Umstellung bei der Fütterung verbunden. Als im Tierheim noch konventionell mit herkömmlicher Tiernahrung gefüttert wurde hat man dort oft die Erfahrung gemacht, dass Neuankömmling ihr Futter nicht anrührten. Umso überraschter war man dort, dass dies bei der Umstellung auf vegetarisches Hundefutter fast nie passiert ist.

Was sind Deine Erfahrungen? Welche Meinung vertrittst Du zum Thema vegane Tierernährung? Wir freuen uns auf Eure Kommentare.

Erfahrungsberichte vegane Tierernährung

Im Zusammenhang mit veganer Tierernährung existieren viele unterschiedliche Meinungen. Sogar die Meinungen von Tierärzten sind uneinheitlich beim Thema veganer Tierernährung.

Deswegen möchten wir hier heute die Halterseite aufgreifen und recherchierten. Dabei sind wir auf eine interessante Webseite zum Thema veganer Tierernährung gestoßen. Auf http://www.vegan-hund.de werden Erfahrungsberichte von Haltern veröffentlicht, die wir als sehr aufschlussreich empfinden.

Auf den exemplarischen Bericht über Lucky, einem 18 Jahre alten unkastrierten Rüden, möchten wir heute näher eingehen. Lucky könnte als „spanischer Straßenköter“ bezeichnet werden. Er lebt seit April 1994 bei seinen neuen Herrchen und Frauchen und kam über den Tierschutzverein D.U.O. Ibiza nach Deutschland.

Lucky wird seit 2001 ausschließlich vegan ernährt. Probleme gab es laut des Berichtes überhaupt keine. Lucky  ist lucky, egal, ob er etwas mit Fleisch oder ohne bekommt, Hauptsache, es schmeckt.

Dennoch sind die Halter in ihrem sozialen Umfeld immer wieder mit der hartnäckigen Meinung: „Hunde sind doch Fleischfresser, das ist doch nicht artgerecht …“ bezüglich veganer Tierernährung konfrontiert.

Die Halter haben dazu eine interessante Sichtweise veröffentlicht. „Artgerecht“ hört genau da auf, wo ich meinen Hund mit auf die Couch nehme und ihn seine Nahrung nicht selber suchen, jagen und töten lasse.“

Bezüglich der Nahrung wäre es  Lucky völlig egal, ob in seinem Futter Fleisch drin ist oder nicht, und daher „vermisse“ er es auch nicht. Luckies Herrchen und Frauchen  sind davon überzeugt, dass absolut keine Notwendigkeit beseht, dass für die Ernährung ihres Lieblings andere Tiere sterben müssen.

Optimistisch stimmt in Sachen veganer Tierernährung, dass immer öfter Leute nachdenklich werden, wenn sie den fröhlichen, tollen, gesunden und fitten alten vegetarischen Hund sehen, berichten die zufriedenen Halter.

Dieser Bericht ist meines Erachtens auf jeden Fall Wert, noch mal über vegane Tierernährung nachzudenken.

 

Tierberufe in München – mit Tieren arbeiten

Viele Eltern blicken in leuchtende Augen ihrer Kinder, wenn es um die Berufsfrage geht. Die Antwort: „Ich will was mit Tieren machen.“ Mit Tieren arbeiten – ein Traumberuf?

In unserer Reihe „Mit Tieren arbeiten – Tierberufe in München“ befassen wir uns genauer mit Vorstellungen, Hoffnungen und Illusionen. Hier wollen wir Aufklärungsarbeit leisten. Argumente diskutieren und Ideen liefern, wie Eltern ihre Kinder bei der Berufswahl unterstützen können.

Wir stellen Berufe und Menschen vor, die ihr Geld mit Tieren verdienen. Dabei möchten wir aus dem Arbeitsalltag von Tierpflegern, Tierärzten und Verkäufern im Zoofachhandel genauso berichten, wie über eher ausgefallene Berufe. So sind wir bei unseren Recherchen auf einen Tiertrainer gestoßen, dessen Passion es ist, Tiere vor die Kamera zu bringen. Seine Schützlinge spielen mit, wenn in Film und Fernsehen Vierbeiner und Schnabeltiere vor die Kamera treten.

Wir freuen uns auf eine interessante Reihe, Euer Feedback sowie Wünsche und Anregungen zu den Artikeln.

Wellensittiche glücklich und gesund

Wir freuen uns über den Beitrag von Gabriele Rejsek von www.vwfd.de zum Thema Wellensittiche glücklich und gesund.

Wellensittich glücklich und gesund

Wellensittich glücklich und gesund

Der Wunsch nach einem Haustier ereilt viele Menschen; die Gründe dafür sind so vielfältig wie die Tierarten, die heute als Haustiere gehalten werden. Der Wellensittich zählt dabei noch immer zu den beliebtesten Tieren, die in deutschen Wohnzimmern leben. Der vermeintlich leicht zu haltende Vogel wird dabei leider sehr häufig unterschätzt und fristet dann ein nicht-artgerechtes Leben.

Traute Zweisamkeit …
Wellensittiche sind Schwarmtiere – „je mehr umso lustiger“ könnte ihr Motto lauten. Als Halter muss man dabei jedoch die eigenen Kapazitäten, was Raum, Geld und Toleranz der Nachbarn angeht, im Auge behalten.

Glücklicher badender Wellensittich

Juhuu, ich kann hier baden

Die Paarhaltung ist jedoch Minimum. Am schönsten sind ein Hahn und eine Henne, doch auch zwei Hähne können harmonisch miteinander leben. Zwei Hennen hingegen beginnen oft miteinander zu konkurrieren und streiten um Futter, Sitzplätze und Spielzeug. Wichtig und erfrischend ist natürlich auch noch eine Möglichkeit zum Baden.

Wellensittiche in der Wohnung unterwegs

Glückliche, gesunde Wellensittiche bein Spielen

Ein Minischwarm mit vier Tieren ist bereits eine sehr artgerechte Haltung, die auch dem Halter viel Freude bringt. Man sieht die Vögel in ihrem vollen Sozialspektrum und es kommt seltener zu Langeweile und Streitigkeiten. Achtet man zusätzlich darauf, dass die Tiere vom Alter und Temperament her zusammenpassen, so hat man bald viel Freude an einem harmonischen Schwarm. Denn der ambitionierte Vogelhalter will natürlich seine Wellensittiche glücklich und gesundsehen.

Schöner wohnen …

Glücklicher Wellensittich unterwegs in der Wohnung

Glücklicher Wellensittich unterwegs in der Wohnung

Für ein Paar betragen die Mindestmaße eines Käfigs 0,80m x 0,50m bei 0,80m Höhe. Allerdings ist ein solcher Käfig nur Schlaf- und Futterplatz. Ohne ganztägigen Freiflug ist die Unterbringung in sogenannten Volieren notwendig, welche ausreichend Platz und Flugraum bieten müssen. Um dem Bewegungsdrang der Tiere gerecht zu werden, ist mehrstündiger Freiflug bei Tageslicht jedoch immer absolut notwendig.
Die Einrichtung des Käfigs sollte aus geeigneten Naturhölzern bestehen (Haselnuss, Obstbäume, etc.). Der Käfig muss eckig sein und die Gitterstäbe sollten optimalerweise waagerecht verlaufen, damit die Vögel klettern können. Runde Käfige sind tierschutzwidrig, da die Vögel sich nicht darin orientieren können. Edelstahlgitter bieten den besten Schutz vor Schwermetallvergiftungen. Preiswerter sind beschichtete Käfige. Hier muss jedoch unbedingt auf eine gute Qualität der Beschichtung geachtet werden. Haltbarkeit und Unbedenklichkeit hinsichtlich der Materialien werden durch seriöse Hersteller per Zertifikat bestätigt.
Alles, was mit Wasser in Berührung kommt, sollte täglich gründlich gereinigt werden. Daher ist es empfehlenswert, Wassernäpfe in doppelter Ausführung zu haben, so dass man beide abwechselnd verwenden kann. Während der Eine im Käfig hängt, kann der Andere nach Benutzung mit heißem Wasser ausgewaschen werden und bis zum nächsten Tag komplett durchtrocknen.
Der Käfig sollte an einem hellen, zugfreien Platz stehen. Zu viel Durchgangsverkehr kann die Tiere nervös machen. Ein etwas erhöhter Standort vermittelt den Wellensittichen hingegen Sicherheit.
Wer mehrere Tierarten hält, muss auf die Eigenarten der Tiere achten. So können Jagdtiere (wie Hunde und Katzen) bereits durch ihre bloße Anwesenheit Angst bei den Wellensittichen auslösen – der Jagd- und Spieltrieb dieser Tiere kann für den Wellensittich schnell tödlich enden. Nachtaktive Tiere wie z. B. Hamster stören die Nachtruhe der Vögel und die Vögel stören die Schlafphasen am Tag. Selbst andere Vogelarten können problematisch sein. So ist ein Wellensittichschnabel gefährlich für kleinere Vögel wie z. B. Kanarien. Größere Vögel hingegen, können für den Wellensittich gefährlich sein. Hier sollte man sich ggf. sehr intensiv vorab informieren.

Hund im Büro – es stinkt!

Das Thema Hund im Büro war gestern Anlass für eine heftige Diskussion in privater Runde. Marlies (Name geändert), seit einem Jahr Hundebesitzerin, erzählte von ihren Erfahrungen mit Hund im Büro. Ihr geht es wie vielen Hundebesitzern. Die Lust fehlt, wenn morgens um 5 Uhr 30 der Wecker klingelt und es aufstehen heißt, weil noch schnell vor dem Weg zum Büro man mit dem Hund Gassi gehen muss. Man oder in unserem Fall gestern Frau ist müde, will nicht in die Kälte, aber es hilft nichts. Und das nur, weil ihr Arbeitgeber so unflexibel ist und Hunde im Büro nicht gestattet.

Diesem Missstand könnte leicht begegnet werden, wenn Arbeitgeber großzügig wären und es ihren Mitarbeitern überließen, sich beim Thema Hund im Büro zu einigen. Diese Meinung vertrat zumindest Marlies zu Beginn des bald nicht mehr so gemütlichen Abends. Ganz anders sah das Veronika und Gerd (Namen geändert), die beide in einem Büro arbeiten, wo es der Chef den Mitarbeitern freistellt, ihren Hund mitzubringen, wenn sich dieser anständig verhält. Veronika und Gerd finden das total unmöglich, weil sie den Geruch des Hundes, den der Hund im ganzen Büro verströmen würde unerträglich fänden. Im Sommer wäre das ja noch o. k. gewesen, da die ganze Zeit bei geöffneten Fenstern gearbeitet wurde und die Menschennasen die Hundedüfte nicht wahrnahmen.

Jetzt im Herbst, wenn die Fenster geschlossen sind, röche es unerträglich nach Hund im Büro und das Bürobarometer steht beim Thema Hund im Büro im vorliegenden Fall auf Sturm. Veronika und Gerd finden es absolut unzumutbar, dass ihr Chef von ihnen Toparbeit erwartet und zusätzlich noch aufbürdet, sich mit hundebsitzenden Kollegen über akzeptable Arbeitsbedingungen zu streiten. Sie wollen nun ihren Chef dazu bringen, dass Haustiere generell in Büros untersagt sind. Diese brachte Marlies so in Rage, dass sie Veronika als karrieresüchtig beschimpfte und schluchzend die Party verlies.

Schildkröten im Westpark – Entwarnung?

In vorangegangenen Artikeln haben wir uns mehrmals dem Thema Schildkröten im Westpark gewidmet. Im Zentrum unsere Aufmerksamkeit stand die Sorge um die Tiere, da diese vermutlich den kalten Winter nicht überleben würden. Wir recherchierten und erfuhren von der traurigen Realität vieler Reptilien und den Missständen bei deren Haltung.  Zu oft werden Schildkröten für den internationalen Tiermarkt produziert und von gewissenlosen Tierhändlern an ahnungslose Kunden verkauft. Nach nicht allzu langer Zeit wachsen die niedlichen Schildkröten zu stattlichen Tieren heran und die Besitzer sind mit der Haltung überfordert. Nicht selten entschließen sich dann diese „Tierfreunde“ dazu die Tiere der freien Natur auszusetzen.

Dort werden sie zum Problem und sterben einen qualvollen Tod. Diesen Hingang wollten wir  „unseren“ Schildkröten im Westpark ersparen und haben auf direktzu.muenchen.de/Ude  nachgefragt. In einem Kommentar auf unseren Beitrag erhielten wir die Information, dass die Schildkröten im Westpark dort sozusagen wohnhaft sind. Sie wären ein Überbleibsel der Internationalen Gartenbauausstellung (IGA) von 1983. Damals seien  Sie  dort extra angesiedelt worden, sollten aber nach der Ausstellung wieder eingefangen werden. Dies hätte aber nicht
so ganz geklappt und seit dem vermehrten sie sich fleißig. Als Fazit wird gezogen, dass kein Grund zur Sorge bestünde, schließlich hätten wir ja seit 1983 ein paar kalte Winter gehabt.

Grund zur Erleichterung? Wir recherchieren weiter und stoßen auf einen Artikel bei Merkur Online. Offensichtlich sind die Tiere zum Streitpunkt zwischen Stadtverwaltung und dem Münchner Tierheim geworden. Sind sie Überbleibsel der IGA ist die Stadt für deren Wohl verantwortlich, dies wird aber laut des Artikels von der Stadt bestritten, schließlich könnte es sich bei den Tieren ja auch um ausgesetzte Tiere handeln, so das KVR.

Die Frage ist, wie sieht die verantwortungsvolle Umgehensweise mit den gepanzerten Münchnern im Westpark aus? Was meinen Sie?

Der erste Vegie-Tag für Münchner Zamperl & Co.

Zugegeben, das Thema vegane Tierfütterung hat uns voll erfasst.

In der Reaktion wird heiß diskutiert und recherchiert, welche Aspekte rund um das Thema vegane Tierernährung spannend sind. Ein Aspekt ist die große Politik für die kleinen vierbeinigen Lebensgefährten. Die Tierschutzpartei, wo Tierschutz nicht nur ein Pünktchen im Parteiprogramm, sondern Tierschutz selbst Programm ist, prangert deutlich Missstände in der deutschen Politik an. Dazu mehr, hier  später auf unserer Webseite.

Heute geht es uns um die Idee des ersten Vegie-Tages für Tiere in München.  Sinn des  „Vegi-Tages“, der ursprünglich im Mai 2009 erstmalig in der belgischen Metropole Gent für Aufsehen sorgte, und das Thema Ernährung als zentrales Thema im Zusammenhang der globalen Erwärmung aufgriff.

„Die globale „Nutztier“-Haltung verursacht laut wissenschaftlichen Studien zwischen 30 und 50 Prozent der CO2-äquivalenten Treibhausemissionen und damit weit mehr Treibhausgase als der gesamte weltweite Verkehr.“ Quelle: www.vegi-tag.de

Hätten Sie’s gewusst?

Was Magedburg mit der Veranstaltung des ersten Vegi-Tages für Menschen vermochte, sollte doch für München mit dem ersten Vegie-Tag für Tiere möglich sein. Schließlich sind die Probleme die gleichen. Den meisten Menschen fällt es schwer, ihre Ernährungsgewohnheiten umzustellen, so auch die Ernährungsgewohnheiten ihrer Vierbeiner. Mit dem „Vegi-Tag für Zamperl und Co.“ könnte in München die Reihe von sinnvoller Ernährungsgestaltung fortgesetzt werden, ganz zum Vorteil von Mensch, Natur und Umwelt.

Was halten Sie von dieser Idee? Wir freuen uns auf Kommentare und Feedback!

 

 

 

Hund im Büro – Pro und Contra

Stadthunde sind eine besondere Spezies unseres modernen Lebens. Sie flanieren, dinieren und gehen immer häufiger auch ins Büro, zwar derzeit meist noch mit Herrchen, aber wenn die Entwicklung so weitergeht, wer weiß.

In unserer Reihe Hund im Büro widmen wir uns den Aspekten des Vierbeiners im Büro aus Sicht von Hund, Herrchen, Kollege und Unternehmen. Auf der Internetseite www.stadthunde.com behauptet man, dass der Hund im Büro wissenschaftlich erwiesen eine Bereicherung ist. Wenn  Kollege Hund das Büro teilt, sollen Menschen die Atmosphäre viel entspanneter empfinden. Und aus medizinischer Sicht sei der Hund die ideale Ergänzung bei der Behandlung von Bluthochdruck, Kopfschmerzen und Verdauungsbeschwerden.

Na, da müsste doch der Chef aufhorchen, wenn er das hört und die Info mit der Krankenstatistik vergleicht. 20% weniger Krankheitstage durch Kollege Hund, den er noch nicht mal bezahlen und sozialversichern muss.

Wie es in der Realität bei den Chefs aussieht werden wir recherchieren und hier zusammenfassen. Uns interessiert aber natürlich auch, was muss ich tun, worauf muss ich achten, wenn ich in einem Unternehmen arbeite, wo Hunde willkommen oder zumindest toleriert sind. Es kann ja sein dass Zamperl (noch) nicht so ganz bürofeine Angewohnheiten hat, was dann? Und wie sieht es aus, wenn er den Hund vom Kollegen beißt, oder das Bein an der firmeneigenen Yukapalme hebt.

Verstößt es gegen geltendes Recht, wenn Hund auf einmal Haushilfsjobs verrichten muss? Ist Hundearbeit verboten? Wohl eher nicht, sondern willkommene Abwechslung für Mensch und Tier, wenn Hund im Büro dem Herrchen oder Frauchen mit Aktenstapel auf dem Arm die Tür öffnet.

Wir wünschen uns Erfahrungsberichte, wie Ihr Büroalltag mit Kollege Hund im Büro aussieht.

Mitlesen, mitdiskutieren. Ihre Kommentare sind willkommen beim Thema Hund im Büro – Pro und Contra.

Irrtümer und Erfahrungen beim Thema veganer Tierernährung

tiere-in-muenchen hat zum Thema „Vegane Tierernährung“ recherchiert.

Auffällig war, dass kaum eine gedankliche Verknüpfung existierte, dass Tierliebe zum eigenen Tier etwas mit qualvoller Massentierhaltung und industrieller Fleischproduktion zu tun hat. Sozusagen andere fühlende Lebewesen leiden müssen, damit wir mit Strolchi Gassi gehen und Muschi knuddeln können.

Wir finden, wer wahrhaft tierlieb ist, sollte für sich die Frage beantworten, ob die eigene Tierliebe und die Freude an und mit unseren vierbeinigen Lebensbegleitern nicht ohne Qual für die „Futtertiere“ möglich ist.

Hier wollen wir aufklären und informieren, wie es um das Thema veganer Tierernährung steht.

Folgender häufig anzutreffender Meinung sind wir genauer nachgegangen: Vegane Tiernahrung ist nicht möglich für Hund und Katze und wenn vielleicht noch am ehesten für den Hund aber nicht für die Katze.

In diesem Artikel wollen wir auf die Erfahrungen eingehen, die bei Grenzenlose Tierliebe e.V.  mit veganer Tiernahrung gemacht wurden. Dort werden seit 20 Jahren Tiere vegan ernährt und die Tiere erfreuen sich seither bester Gesundheit.  Vegane Tierfütterung ist auch problemlos möglich, da es bereits eine Vielzahl von Anbietern gibt, die Nass- und Trockenfutter im Sortiment haben. Oft können diese Produkte auch bequem im Internet bestellt werden.

Obwohl es sich bei diesen Anbietern um Vollfutter handelt, das keinerlei weitere Zugaben benötigt, wird von den Tierfreunden von Grenzenloser Tierliebe e.V.  der Speiseplan trotzdem noch mit frischem, oft roh-geriebenem Gemüse, Algen, Reis, Kartoffeln, Nudeln usw. angereichert.

Wir waren selbst erstaunt, dass es schon seit so langer Zeit Erfahrungen mit veganer Tierernährung gibt, kommt das Thema vegane Ernährung doch erst jetzt immer häufiger im Zusammenhang der globalen Erderwärmung ins  Bewusstsein der Öffentlichkeit.

In den nächsten Artikeln wollen wir uns dem Thema aus veterinärmedizinischer Sicht widmen. Danach suchen wir Tierliebhaber, die bereits Erfahrungen gemacht haben ihren Hund oder Ihre Katze von normaler Fütterung auf vegane Tierernährung umzustellen.