Animal Learn – Die andere Art der Hundeerziehung

Beim Thema Hundeerziehung hat man oft das folgenden Stereotyp vor Augen: Der Hund folgt dem Herrchen treudoof auf Schritt und Tritt und liegt diesem ergeben zu Füßen. Verlässt der Hundehalter für ein paar Minuten schlägt der Bello bei dessen Rückkehr vor Freude Purzelbäume, als käme dieser von einer monatelangen Reise zurück. Nach diesem Prinzip des bedingungslosen Gehorsams erziehen auch heute noch viele Hundebesitzer ihren vierbeinigen Begleiter.

Die Hundetrainerin Clarissa von Reinhardt ist strikt gegen diese Art der Erziehung. Die ausgebildetet Tierarzthelferin betreibt seit 1993 ihre Hundeschule in Bernau am Chiemsee. Dort praktiziert sie gewaltfreies Hundetraining nach der Erziehungsmethode des Animal Learn, und entwickelte einen Ausbildungslehrgang für Hundetrainer. Darüber hinaus schreibt und verlegt sie Bücher zum diesem Thema.

Die Kommunikation zwischen Hund und Mensch ist Grundlage für eine gewaltfreie Erziehung von Hunden. Der Hund kommuniziert eher mit Blicken und Körpersprache und reagiert dementsprechen auf die Körpersprache seines Halters. Befehle sollten in immer mit gleichen Kommando-Wörtern erteilt werden. Den Hund verwirren verschiedene Wörter für ein Kommando. Darüber hinaus ist es ratsam dem Tier eine konkrete Rolle innerhalb der Familie zuzuweisen. So wird dem Hund einerseits die Rolle des Beschützers und Wachhundes der Familie zugewiesen. Auf der anderen Seite nimmt er in der Rangordnung meist den letzten Platz ein. Dies wiederspricht jedoch den Regeln innerhalb eines Rudels, der Hund ist in seiner Doppelrolle überfordert. Diese und noch weitere Wiedersprüchlichkeiten können zu Schwierigkeiten in der Hundeerziehung und zu aggressivem Verhalten des Hundes führen. Clarissa von Reinhardt rät den Hundebsitzern gute Eltern für ihre Lieblinge zu sein, die Strukturen vorgeben und diese auch konsequent durchsetzen. Die Methode des Animal Learn weist den Hundehalter auf diese Gegebenheiten hin und zeigt Lösungswege auf.

 

Clarissa von Reinhardt

Animal Learn Hundeschule Stammhaus

Am Anger 36

83233 Bernau

www.animal-learn.de

 

Bedrohte Tiere in Bayern

Die Rote Liste gefährdeter Arten wird seit 1966 jährlich von der International Union for Conservation of Nature and Natural Resources veröffentlicht. Sie enthält eine Auflistung und Kategorisierung bedrohter Tier- und Pflanzenarten auf der Welt. Grundlage der Liste sind Auswertungen wissenschaftlicher Ergebnisse. In Deutschland existieren auch nationale und regionale Listen. In Bayern wurde die Rote Liste zuletzt im Januar 2005 herausgegeben. Herausgeber ist das Bayerische Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz. Seit 1998 gibt es ebenfalls eine Blaue Liste, die erfolgreich erhaltene Tier-, und Pflanzenarten aufzählt.

Die Gefährdung der Arten wird in der Roten Liste verschieden kategorisiert. Dieser Einteilung erstreckt sich von den Ziffern 0 (ausgestorben oder verschollen) bis 3 (gefährdet), und R (extrem selten), G (Gefährdung anzunehmen), D (Daten mangelhaft) und V (Vorwarnliste).

In Bayern vom Aussterben bedroht ist, unter anderem, die Wiesenweihe. Sie ist ein schlanker, mövenartiger Greifvogel. Das Männchen ist blaugrau mit schwarzen Streifen auf dem Flüge. Das Weibchen ist oben brauen mit einem weiß leuchtenden Bürzel und unten braun gestreift. Sie haben eine Spannweite von bis zu 115, und eine Körperlänge von bis zu 47 cm. Der Bodenbrüter überwintert südlich der Sahara.

Das Birkenhuhn ist ebenfalls vom Aussterben bedroht. Es hat die Größe des deutschen Haushuhns. Die Männchen sind schwarz, die Weibchen braun-beige. Der Standvogel ist überwiegend in den in der oberen Waldgrenze der Alpen beheimatet.

In der Liste der gefährdeten Arten in Bayern gehört der Weißstorch. Sein Gefieder ist weiß mit schwarzen Handschwingen. Sein Schnabel und seine Beine sind von leuchtend roter Farbe. Er hat eine Spannweite von bis zu zwei Metern, und wird bis zu 100 cm groß. Männchen und Weibchen unterscheiden sich kaum in ihrem Erscheinen. Im Winter zieht er nach Afrika und Spanien.

Mit Pferden flüstern – Tiertrainer und ihre Methoden

Der Beruf des Pferdetrainers ist spätestens seit dem Hollywoodstreifen „Der Pferdeflüsterer“ mit Robert Redford und Scarlett Johannson aus dem Jahre 1998 ins Rampenlicht gerückt. Von der Einfühlsamkeit des Pferdeflüsterers im Umgang mit den sensiblen Tieren geht eine Romantik aus. Sanfte Methoden zum Training von Pferden werden auch in Münchens Umgebung angeboten.

Der in der Realität wohl berühmteste Pferdeflüsterer und Erfinder der bekannten Join-Up-Methode ist der Amerikaner Monty Roberts. Sie zeichnet sich durch eine Gewaltfreiheit im Training mit, teilweise traumatisierten, Pferden aus. Der gelernte Pferdezüchter und Rodeoreiter entwickelte in den 60er Jahren eine Methode zur gewaltfreien Erziehung von Pferden. 1986 stellte er an einer Universität in Kanada seine berühmte Join-Up-Methode vor. Das Pferd lernt bei dieser Methode den Menschen als seinen Herdenführer zu akzeptieren. Davor wurde Pferde durch das Zuhalten der Nüstern gefügig gemacht. Das durch Erschöpfung zusammenbrechende beinahe erstickte Tier lernte so den Menschen als sein Leittier zu akzeptieren. Die Join-Up-Methode basiert auf Körpersprache. Den Pferden wird signalisiert, dass sie bei Nichtbefolgen eines Befehls in die „freie Wildbahn“ entlassen und dabei sich selbst überlassen werden. Das Pferd als Herdentier wäre alleine nicht überlebensfähig. So erkennt es den Menschen als sein Leittier an.

Bekannteste Vertreterin dieses Konzeptes in Deutschland ist Andrea Kutsch. Sie studierte in Kalifornien die Methoden von Monty Roberts. Sie eröffnete 2006 eine Akademie in Hamburg. Wirkungsstätte ist in Hamburg.
Mittlerweile wurden die Methoden von Monty Roberts für Managementseminare weiterentwickelt.

 

Adressen von Pferdetrainer in München und Umgebung:

Caroline Sperling
http://www.sanfte-pferdeausbildung.de

 

Hof Sigmundskron

82234 Weßling bei München
http://www.begegnungmenschpferd.de
 

Therapie mit Pferden in München und Umgebung

Therapeutisches Reiten (oder Reittherapie) ist in mehrere Bereiche aufgeteilt und beinhaltet verschiedene heilende und sozial-integrative Maßnahmen. Der Umgang mit dem Pferd soll dabei die körperliche und soziale Entwicklung des Patienten fördern. Besondere reiterliche Fähigkeiten sind keine Voraussetzung, um bei diesen Maßnahmen teilnehmen zu können. Bereiche, welche das therapeutische Reiten umfasst sind:

 

  • das heilpädagogische Reiten und Voltigieren zur körperlichen und sozialen Entwicklungsförderung
  • die Hippotherapie (krankengymnastische Maßnahme)
  • Ergotherapeutisches Reiten
  • Psychotherapeutisches Reiten
  • Reiten als Sport für Behinderte

 

Reiten als Sport für Behinderte wird in diesem Zusammenhang meist nicht als Therapieform, sondern eher als Sport angesehen.

Das heilpädagogische Reiten fördert die emotionale, körperliche, soziale und geistige Entwicklung des Menschen. Ein Reittherapeut unterstützt die Beziehung des Patienten zum Pferd. Diese Beziehung entsteht durch Übungen am und mit dem Pferd, und durch seine Pflege.

Beim heilpädagogischen Voltigieren stehen gymnastische Übungen im Vordergrund. Der Bewegungsrythmus des Pferdes hat eine lockernde und angstlösende Wirkung auf den Patienten.

Beim Reiten sowie beim Voltigieren übernimmt das Pferd die Rolle des Partners und Erziehungshelfers. Pädagogische sowie psychotherapeutische Aspekte der Behandlung werden angesprochen.

In Gegensatz dazu sollen mittels Hippotherapie körperliche Heilungsprozesse beim Patienten gefördert werden. Die Bewegungsrythmen der Pferde haben einen positiven Effekt auf die Körperwahrnehmung des Menschen. Die Hippotherapie wird als physio-, und ergotherapeutische Maßnahme bei Menschen mit Lähmungen und Spastiken eingesetzt.

 

Adressen für therapeutisches Reiten in München und Umgebung sind zum Beispiel:

Sandra Fencl

Deisenhofener Weg 8

D-82008 Unterhaching bei München

http://www.pferdetherapie.at/

 

 

Freundeskreis Therapeutisches Reiten München e.V.

Fr. Stephanie Tetzner

Pfaffenleite 15

82057 Icking

http://www.fk-therapeutisches-reiten.de/

 

Reiterstaffel der Bayerischen Polizei – ein geschichtlicher Überblick

Die Reiterstaffel der Bayerischen Polizei hat ihren Ursprung vor über hundert Jahren. Am 1.10.1898 wurde die Königliche Gendarmerie-Stadt-Kompanie ins Leben gerufen. Von nun an waren in der 600-köpfigen Kompanie 34 Schutzmänner zu Pferde unterwegs. Die Pferde waren damals in der ehemaligen Schwere-Reiter-Kaserne in der Kohlstraße untergebracht. Eigentümer der Pferde waren nicht der Staat, sondern die Beamten selbst.

Dies änderte sich in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts. Die Reiterstaffel wird nun von Züchtern aus den hannoverischen Gebieten bestückt. Die Beamten bekommen den Aufwand für die Pflege des ihnen zugewiesenen Tieres mit 15 DM vergütet. Mit dem Verkauf von Pferdemist war auch Geld zu machen, welcher anfangs ebenfalls den Beamten zugute kam. Später wurde diese Zuwendung jedoch beschnitten. Das Geld floss in die Finanzierung von Veranstaltungen. Die Bewaffnung wurde den modernen Gegebenheiten angepasst. Der Säbel war nun länger und durch eine Browningpistole und einem Gummiknüppel ergänzt.

In der Max II-Kaserne in der Dachauer Straße fand ab 1929 die Aus- und Fortbildung der polizeilichen Reiter statt. Die Gründung der Polizeireitschule München war somit perfekt. Der Pferdebestand wurde ab diesem Zeitpunkt interessanterweise vom Erzrevalen, aus preußischen Zuchtgebieten, regelmäßig aufgestockt.

Der 2. Weltkrieg hatte sowohl Folgen für den Umfang der Reiterstaffel, als auch auf deren Standort: Nahezu alle Reiter fielen an der Front. Die Unterkünfte der Pferde wurden vollständig zerstört und auf umlegende Bauernhöfe wie Ramersdorf und Perlach ausgelagert werden. Der Name der Truppe wurde in Berittene Schutzmannschaft S 7 umgeändert. Drei Jahre nach Kriegsende fanden die Reiter und deren Pferde in der Barbarastraße in München eine neue Unterkunft. In dieser Zeit entstanden die Schmiede, Kühlstände, offene Reitbahnen und Wagenschuppen.

Seit 1973 ist die Reitschule im schönen Hufeisenstall im Olympia-Reitgelände in Riem zu finden.

Zecken auf dem Vormarsch

Die schönste Jahreszeit im Jahr ist leider auch die von den Zecken bevorzugte. Gerade im Frühsommer, wenn die Hosenbeine und Hemdsärmel kürzer werden, fühlt sich die Ixodida am wohlsten. Daher ist es wichtig zu wissen, in welchen Gebieten in Bayern sie besonders verbreitet sind.

Zecken ist vor allem in warmen und feuchten Jahreszeiten aktiv. Weltweit gibt es über 900 Zeckenarten. Die in Deutschland am häufigsten vorkommende ist die Schildzecke. So ist München mit seinen zahlreichen Parks ein beliebter Aufenthaltsort. Dort findet der Parasit eine variantenreiche Anzahl von Wirten. Diese Zeckenart ernährt sich von Proteinen wie Hämoglobin und Lipidien wie Cholesterin. Daher sind Vögel, Hunde und natürlich die Nackerten am Eisbach die bevorzugte Nahrungsquelle.

Weltweit gibt es weit über 50 Krankheiten, die durch Zecken übertragen werden können. Von der Schildzecke gehen vor allem die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und die Borreliose aus.

Die Borreliose ist eine bakterielle Infektion. Man erkennt sie meist an der ringförmigen Rötung, die sich an der Stelle des Zeckenbisses ausbreitet. Dieses Symptom tritt nach einigen Tagen oder Wochen auf. Des weiteren sind auch die für eine Sommergrippe auftretenden Symptome typisch. Die Borreliose kann gut mit Antibiotika behandelt werden. Eine Impfung ist derzeit noch nicht möglich.

Das FSME-Virus greift das Zentrale Nervensystem des Menschen an, und kann zum Tod führen. Vor allem ältere Menschen laufen Gefahr, an dieser Krankheit zu sterben. Symptome sind Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und, im fortgeschrittenen Stadium, ein steifer Nacken. Da FSME nicht behandelt werden kann, ist besondere Vorsicht in Zeckengebieten angebracht.

Bei Tieren wurde bisher keine Infektion mit dem FSME-Virus nachgewiesen. Im Gegensatz dazu kann Ihr Haustier an Borreliose erkranken. Antriebs-, Appetitlosigkeit und Fieber sind typische Symptome. Da die Behandlung sehr langwierig und kostenintensiv ist, lohnt es sich Ihren Liebling im Vorfeld zu impfen. Auch zeckenabweisende Mittel haben meist eine gute Wirkung.

Die als Hundemalaria bekannte Babesiose wird durch die Auwaldzecke übertragen. Diese ist vor allem in Auwäldern, Mooren und Laubwäldern beheimatet.

Die Stadt München ist nach aktuellem Stand kein FSME-Gebiet. Im Gegensatz dazu sollten Sie in den Landkreisen Erding und Freising bei Wanderausflügen hinsichtlich Zecken auf sich und Ihren tierischen Begleiter acht geben.

Tierisch – Die große Ausstellung im Haus der Kunst

 

Die Beziehung zwischen Mensch und Tier war schon immer Gegenstand künstlerischer Darstellung. Das Haus der Kunst präsentiert vom 1. Juli bis 21. August in seiner 62. großen Kunstausstellung 140 Künstler der Gegenwart.

Was sagt der Umgang des Menschen mit dem Tier über den Zustand unserer Gesellschaft aus? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Ausstellung im Haus der Kunst. Dabei bedient sich diese dem breiten Fundus der europäischen Kulturgeschichte. Werke von Künstlern wie Paul Advena, Rubin Hirschbeck und Yong Zhao werden in Führungen für Erwachsene und Kinder dargeboten. Darüber hinaus finden Lesungen mit bekannten deutschen Schauspielern aus Werken von großen Schriftstellern wie Franz Kafka statt. Musikperformances und Projekte verschiedener Genres wie Jazz-, Kammer- und Elektromusik runden das Programm ab.

Der zur Ausstellung erschienene Katalog zeigt neben den 138 Abbildungen, Texte von Hegel und Marx, Charles Darwin, Goethe und Plinius. Zum einen wird die Vergöttlichung und mystische Verehrung der Tier- und Pflanzenwelt dargestellt. Zum anderen wird aufgezeigt, wie sich im Zeitalter der Industrialisierung der Mensch sich die Fauna Untertan macht.

Auch als Firmenlogo und im Konsumgüterbereich ist das Tier in symbolträchtiger Manier allgegenwärtig.

Interessant ist auch die Thematisierung tierischer Leitmotive in den unterschiedlichen Epochen. Das Pferdes war im Expressionismus dominierend. Der Löwe als Symbol der Macht ist unter anderem in Bayern auf dem Staatswappen zu finden.

Man darf also wieder gespannt sein auf die jährlich stattfindende große Kunstausstellung im Haus der Kunst wie auch den Katalog.

Tierisch – Große Kunstausstellung München
1.7. bis 21.8. 2011

Haus der Kunst
Prinzregentenstr. 1
80538 München

Öffnungszeiten:
Mo – So 10 – 20 Uhr

Katalog
Umfang 184 Seiten
ca. 138 Abbildungen
Preis: 10 Euro
ISBN-078-3-943106-02-2

Wolpertinger – Fabelwesen der bayerischen Fauna

Der Wolpertinger ist das Fabelwesen der Bayern. Gesichtet wurde er zum ersten Mal vor über hundert Jahren im Bayerischen Wald. Noch heute soll er vor allem in diesem Landstrichen unterwegs sein.
Wolpertinger

Dei Bezeichnung Wolpertinger kommt wohl von der bayerischen Ortschaft Wolterdingen bei Donaueschingen. Ein Glasmacher stellte dort Schnapsgläser in Form von Tiergestalten her, die als Wolterdinger bezeichnet wurden. Im Laufe der Zeit wandelte sich dieses Wort in Wolpertinger um.

Das Anglitz des Wolpertingers ist sehr skuril. Je nach Überlieferung sind zwischen zwei und acht Tiere in ihm vereinigt. Sicher ist nur, dass er ein Nachttier ist. Mit seinen spitzen Krallen und scharfen Raubtierzähnen lädt er nicht zum Kuscheln ein. Auf seinem Speiseplan stehen nur kleinere Tiere und Wurzeln, und ist daher keine Bedrohung für den Menschen. Laut dem Deutschen Jagd-und Fischereimuseum in München ernährt er sich gar nur von preußischen Weichschädeln. Schönheit wurde ihm leider nicht in die Wiege gelegt. Eine seltsame Mischung aus Ente, Wildsau, Karpfen und Eichhörnchen prägen sein Erscheinungsbild. Und überhaupt hat man den Eindruck, dass sich sämtliches in den bayerischen Wäldern lebendes Getier in ihm vereinigt. Dennoch lieben die Bayern ihren Wolpi. Schon bei Kindern ist er genauso bekannt wie König Ludwig der II.

Nur von wenigen Jägern ist der scheuer Wolpertinger bis heute gesichtet und erfolgreich erlegt worden. Dabei sind eine Vielzahl von kreativen Fangmethoden überliefert. Am interessantesten ist wohl diese: eine junge, gut aussehende Frau muss in der Abenddämmerung in einer Vollmondnacht in Begleitung eines anständigen Jünglings (wahrscheinlich in Gestalt des Jägers), der über die entsprechenden Ortskenntnisse verfügt, in den Wald geschickt werden. Gefügig machen kann man sich den Wolpertinger auch durch das Streuen von Salz auf seinen buschigen Schwanz.

In seiner ganzen Pracht ist der Wolpertinger im Deutschen Jagd- und Fischereimuseum in München zu sehen.

Wenn Tiere trauern – seelische Störungen bei Tieren

Die tierpsychologische Forschung hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht.  Themenbereiche der seelischen Störungen bei Tieren erstrecken sich von der Erforschung von Angstverhalten und Aggressivität bis hin zur Mutter-Kind-Beziehung und Homosexualität.

Erkenntnisse über depressive Zustände bei Tieren im Zoo und freier Wildbahn sind bisher nicht registriert worden. Anders sieht es hier beim Verlustverhalten von Haustieren aus. Tiere, die mit ihrem Besitzer in einer „monogamen“ Beziehung leben, reagieren nach dessen Tod mit Apathie. Sie ziehen sich zurück und verfallen in eine todesähnliche Starre. Weiterlesen

Hundewanderungen in München

München ist mit seinen zahlreichen Grünanlagen die ideale Stadt, um mit seinem treuen Gefährten ausgiebig gassi zu gehen. Darüber hinaus lernt der Besitzer bei diesen Hundewanderungen die Kulturgüter der bayerischen Hauptstadt kennen.

Allacher Forst
In diesem schönen Forst können Sie die heimische Wildtierflora beobachten. Aus diesem Grund sollten Sie Ihren Vierbeiner unbedingt anleinen und die Wege nicht verlassen. Die Weitläufigkeit des Gebietes hat nach dem Ausbau des Rangierbahnhofes leider etwas eingebüßt.
Anfahrt: S2 Karlsfeld

Hundewiese Angerlohe in München
Dieses Wäldchen liegt sehr idyllisch, und ist daher für ruhige Hundewanderungen bestens geeignet. Da kein Leinenzwang besteht kann Ihr Gefährte nach Herzenslust herumtollen.
Anfahrt: S2 Allach; gute Parkmöglichkeiten am Waldrand

Englischer Garten
Wer die Gesellschaft anderer Hundebesitzer sucht, ist hier an der richtigen Adresse. Und an warmen Tagen verbreiten die Trommler, Badegäste und Frisbeespieler im Englischen Garten Volksfeststimmung. Der Monopteros, der Chinesische Turm und weitere Sehenswürdigkeiten machen das Ambiente perfekt. Hunde wie auch Herrchen können sich nach schweißtreibenden Spiel und Spass im Eisbach abkühlen.
Die ruhigere Gegend im Nordteil des Englischen Gartens bietet sich für ausgedehnte Hundewanderungen an. Da man hier auf Schafe, Pferde und manchmal sogar Rehe treffen kann, ist die Leinenpflicht unbedingt einzuhalten.
Anfahrt: U3, U6, Haltestellen Odeonsplatz, Universität, Giselastraße, Münchner Freiheit, U6 Alte Heide und Studentenstadt

Feld in Solln
Dieser beliebte Treffpunkt von Hundebesitzern bietet abwechslungsreiche Wege über Wiesen und Felder. Aufregender Höhepunkt für Ihren Hund dürfte das Wildscheingehege sein. Die Wasserstelle am großen Gestüt ist im Sommer wegen großer Verunreinigung zu vermeiden.
Anfahrt: Parkmöglichkeiten bestehen entweder in der Waterloostrasse über die Herterichstrasse Solln/Fürstenried oder von der Wolfrathshauserstrasse in Solln, abbiegen in die Warnbergstrasse und hier hinter dem Friedhof parken.

Weitere Wandermöglichkeiten für Herr und Gscherr finden Sie hier in Kürze. Und nun viel Spass bei Ihrer Hundewanderung!