Umzug mit Haustieren

Wir ziehen um! Bei diesem Gedanken sträuben sich die Haare schon bei einigen Menschen. Umzug bedeutet immer Chaos, Stress, Lärm, Veränderungen und wenig Zeit. Denken Sie dabei immer auch an ihr Haustier. Auch dieser wird aus seiner gewohnten Umgebung gerissen und kann nicht verstehen warum. Aus diesem Grunde sollte ein Umzug mit Haustier genau geplant sein und einige Tipps und Ratschläge befolgt werden.

Vor dem Umzug

  • Kümmern sie sich schon davor bewusst, um ihr Haustier. Es wird merken, dass sich etwas in ihrem Leben verändert. Haustiere, wie vor allem Katzen und Hunde reagieren auf Stress von ihrem Besitzer und fühlen die Anspannung des Herrchens.
  • Klären Sie die neue Mietsituation. Nicht in jeder Mietswohnung sind Haustiere erlaubt. Überprüfen Sie dies im Mietvertrag und treffen Sie gegebenenfalls Sondervereinbarungen mit Ihrem Vermieter. Tipps finden Sie in unserem Beitrag, wenn das Haustier in die Mietwohnung einzieht.
  • Sorgen Sie jetzt schon für einen Platz während des Umzugstags, in dem sich ihr Liebling wohl fühlt. Vertrauen Sie Ih Haustier Freunden, Verwandten oder eventuell einer Tierpension für diesen Tag an. Damit erreichen Sie, dass das Haustier dem Stress, der Hektik und dem Lärm an diesem Tag nicht ausgesetzt ist.

Während des Umzugs

  • Wenn Sie Ihr Haustier gut für den Umzugstag untergebracht haben, kann der Umzug beginnen. Sollte dies nicht möglich sein, planen Sie unbedingt während des Umzugstages genaue Zeiten für Ihren Liebling ein.
  • Verstauen Sie den Fressnapf, das gewohnte Futter, das Lieblingsspielzeug, den Schlafplatz, das Katzenklo so in einer Kiste, dass Sie es, trotz Umzugsstress sofort griffbereit haben.
  • Füllen Sie Wasser für Ihren Liebling in Trinkflaschen um, manche Tiere reagieren zusätzlich empfindlich auf eine Wasserumstellung.
  • Haben Sie für den Notfall die Tierarztnummer in der neuen Wohngegend bereit.
  • Schaffen Sie Ihrem Liebling einen Rückzugspunkt in der neuen Wohnung. Optimal wäre ein separater Raum im neuen Zuhause, den sie nicht mit Umzugskisten vollstellen.
  • Halten Sie Leckerlies für Ihren Liebling bereit.
  • Achten Sie trotz Umzugsstress darauf, dass keine Farbeimer oder Putzmittel offen stehen.

Nach dem Umzug

  • Gewöhnen Sie ihr Haustier an die neue Umgebung. Mit Hunden sollten Sie genügend Spaziergänge einplanen, damit der Hund in Ruhe seine neue Umgebung beschnüffeln kann. Katzen sollten im ersten Monat nicht nach draußen gelassen werden.
  • Vergessen Sie nicht, dass Ihr Hund in der neuen Wohngegend steuer- und meldepflichtig ist.

Sollten Sie sich diese Ratschläge zu Herzen nehmen, steht einem Umzug nichts mehr im Wege und Sie können das neue Zuhause mit Ihrem Liebling geniessen.

Ausstellung: WILDE TIERE! Mein Blick auf die Fauna unserer Heimat

Künstlerin Katharina Rücker-Weininger

Im nächsten Jahr

Mit 52 Exponaten in ihrer 41. Ausstellung zeigt die Künstlerin Katharina Rücker-Weininger aus Seestall vom 16. bis 24. Juli 2011 die Wildtierwelt ihrer Heimat in der Galerie am Graben in Augsburg.

Die, mit Aquarellfarben gemalten Tierportraits zeigen die heimische Tiere, wie Amsel, Luchs, Bär, Maus und Eichhörnchen in ihrem natürlichen Umfeld. Die Ausstellung wird durch Aspekte der Jagd und Jagdhunden vervollständigt. Durch die Verwendung von Aquarellfarben beim Anfertigen ihrer Tierportraits muss Frau Katharina Rücker-Weiniger das gewünschte Bild von Anfang an vor ihrem Auge haben. Die Korrektur des Pinselstrichs ist bei dieser Arbeitsweise nicht möglich, jeder Pinselstrich bleibt sichtbar.

Frau Katharina Rücker-Weininger setzt sich seit 13 Jahren mit dem Thema Tier auseinander und wurde 2010 in den Beirat der Deutschen Umweltstiftung gewählt. Aus diesem Ereignis heraus, wählte die Künstlerin Katharina Rücker-Weiniger für ihre Verkaufausstellung das Thema heimische Wildtiere.

Ihre letzten 40. Ausstellungen waren in verschiedenen europäischen Ländern zusehen. Unter anderem in dem Haus der Kunst in München oder dem Marbacher Gestütsmuseum. Des weiteren veröffentlichte sie 10 Bücher, tausende Buchillustrationen und ein illustriertes Kochbuch.
Frau Katharina Rücker-Weininger wird an allen Ausstellungstagen vor Ort sein.

Programm:
16.07.2011 Vernissage; Laudatio: Norbert Pantel (Landschaftspflegeverband (LPV) Augsburg)
17.07.- 24.07.2001 Ausstellung; Öffnungszeiten: MO- FR 14:00 – 20:00 Uhr, SA- SO 10:00 – 20:00 Uhr
23.07.2011 Krimilesung – Nicola Förg liest aus ihren Romanen; Beginn: 19.00 Uhr

Ausstellungsinformationen:
WILDE TIERE! Mein Blick auf die Heimat
Datum: 16.07.2011 – 24.07.2011
Ort: Galerie am Graben, Oberer Graben 13, 86150 Augsburg
Öffnungszeiten: MO- FR 14:00 – 20:00 Uhr, SA- SO 10:00 – 20:00 Uhr

Künstlerkontaktdaten:
Katharina Rücker-Weininger
Telefon: 08243 / 961292
E-Mail: ruecker.art@t-online.de
www.ruecker-art.de

Mama, ich will ein Pony!

Welches kleine Mädchen hat diesen Wunsch nicht schon mal geäußert. Jedes Kind, egal ob Mädchen oder Junge will irgendwann ein Haustier. Die meisten Eltern sind hin und hergerissen, dem Kind den Wunsch zu erfüllen. Denn es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Haustiere die Entwicklung des Kindes fördern. Ein Haustier schafft Verantwortung, der Hasenstall muss regelmäßig gereinigt werden, die Katze braucht ihr Fressen, der Hund muss Gassi gehen. Hierbei sollte man das Kind aber nicht überfordern. Unter 15 Jahren kann kein Kind die vollständige Verantwortung übernehmen. Bis zu diesem Alter müssen die Eltern selbst Verantwortung übernehmen. Oft sinkt die erste Begeisterung für das Haustier beim Kind nach einiger Zeit, aus diesem Grund könnte man sich vorab ein Gasttier zur Ferienbetreuung nach Hause holen oder die Kinder animieren freiwillig im Tierheim auszuhelfen, um den Kindern die Verantwortung zu zeigen. Ein Haustier kann auch psychologische Hilfe leisten. Verängstigte Kinder bekommen Selbstvertrauen, einem Tier ist es egal, ob das Kind eine Zahnspange trägt. Der Zappel-Philipp wird ruhiger und geduldiger, indem er sich mit dem Tier beschäftigt. Ein Haustier kann den Kindern auch die Angst vor Tieren nehmen. Kinder lernen durch ihr Haustier Rücksicht zu nehmen und Respekt vor dem Lebewesen zu haben. Die Tierwelt ist eine neue zu entdeckende Welt für die Kinder. Oft wird das Haustier zum besten Freund der Kleinen.

Checkliste vor der Haustieranschaffung:

– Welches Tier ist für unsere Familie geeignet? Größe? Art?
– Kann das Tier in der Wohnung artgerecht gehalten werden? Reicht der Platz aus?
Lässt der Mietvertrag die Haustierhaltung zu?
– Hat die Familie genug Zeit, um sich um das Haustier zu kümmern?
– Ist in der Ferienzeit für das Haustier gesorgt?
– Sind alle Familienmitglieder allergiefrei?
– Ist das gewünschte Haustier für das Alter meiner Kinder geeignet?
– Wer versorgt das Haustier während der Arbeits- und Schulzeit?
– Kann ich das Haustier allein halten oder müsste ich zwei anschaffen?
– Kann die Familie die Kosten für das Haustier decken? Anschaffungskosten, wie zum Beispiel Käfig und laufende Kosten, wie Tierarzt?
– Wie lange möchten wir das Tier? Verschiedenen Tierarten werden verschieden alt!
– Woher bekommen wir das Haustier? Züchter oder Tierheim?
– Wie muss ich das Tier erziehen? Habe ich die Zeit dafür? Zum Beispiel Hundeschule.

Sollten Sie alle Fragen positiv beantworten, steht der Tieranschaffung nichts mehr im Wege. Und Ihre Kinder und Sie selbst werden viel Freude mit Ihrem neuen Familienzuwachs haben.

Kaninchen Freigehege

Sicherheit im Alltag für die Katze

Nachdem wir uns vor einiger Zeit mit der Sicherheit für den Hund im Alltag beschäftigt haben. Widmen wir uns heute der Sicherheit der Katze in der Wohnung.
Die Samtpfote ist nicht nur ein sehr verschmustes Haustier, sondern hat auch einen ausgeprägten Bewegungsdrang. Gestalten Sie ihre Wohnung sicher und vermeiden Sie Gefahren.
Für die neugierigen Katzen müssen alle potenziellen Gefahrenquellen in der Wohnung beseitigt werden. Damit Ihre Katze sich nicht verletzt, verschließen Sie Putzmittel sofort nach Gebrauch, lassen Sie keine Medikamente oder scharfe Gegenstände offen herum liegen. Achten Sie darauf, dass keine heißen Herdplatten oder Bügeleisen unbeaufsichtigt sind, damit sich die Katze die Pfoten nicht verbrennt. Informieren Sie sich vor dem Kauf von Pflanzen, ob sie katzengeeignet sind und kein Gift für die Katze sind. Verschließen Sie Waschmaschinen, Trockner und Spülmaschinen, damit diese nicht zur Kuschelhöhle für die Katze wird.
Eine erhebliche Gefahr für Katzen sind offene, gekippte Fenster. Durch ihre neugierige Art versucht die Katze nach draußen zu gelangen und kann dabei stecken bleiben und qualvoll ersticken oder sich das Rückgrat brechen. Wenn Sie trotzdem die Fenster unbeaufsichtigt gekippt lassen wollen, gibt es eine Vielzahl an Fenstergittern für verschiedene Fensterarten. Diese können auch in Mietwohnungen einfach montiert werden, ohne das Fenster zu beschädigen. Eine Möglichkeit der Katze den Ausstieg nach draußen zu gewähren, wäre ein Katzenklappe an einer sicheren Stelle. Dies sollten sie aber vorab mit ihrem Vermieter abklären.
Eine weitere Gefahrenquelle ist der Balkon, ein vorbei fliegender Vogel kann die Katze dazu veranlassen über das Geländer zu springen. Sichern Sie den Balkon mit speziellen Balkonnetzen, so dass ihre Katze sich weiterhin auf dem Balkon sicher in der Sonne aalen kann.
Sorgen Sie dafür, dass sich ihr Katze Zuhause rund um wohl und sicher fühlt. Sie können nicht alle Gefahrenquellen beseitigen, aber Sie können einige Maßnahmen für die Sicherheit der Katze erfüllen, damit diese ein langes, sicheres Leben bei Ihnen verbringen kann.

Tierisch-Deutsch Deutsch-Tierisch

Jeder Haustierbesitzer hat sich schon einmal gewünscht mit seinem Liebling zu sprechen. Schließlich ist das Haustier der beste Freund, dem viele Besitzer die eigenen Sorgen anvertrauen. Auf Antwort wartet man aber vergeblich.

Dabei ist es oft ganz einfach sein Haustier zu verstehen, auch wenn wir nicht die gleiche Sprache sprechen. Versuchen Sie sich einmal als Tierdolmetscher.

Ein Haustier teilt Ihnen durch seine Körperhaltung (visuell) und einer Vielzahl an Signalen (akustisch oder chemisch) sein Befinden mit. Diese Art von Kommunikation ist den meisten Haustieren angeboren und wird allgemein als Tiersprache bezeichnet.

Beim Streicheln zeigt die Katze durch Schnurren, dass es ihr gefällt. Ein Hund fühlt sich sicher, wenn er sich auf den Rücken mit in die Luft zeigenden Pfoten legt. Der Hase macht im Freigehege Luftsprünge vor Freude.

Auch Gefahrensituationen oder Angst können sie ihrem Haustier ansehen. Die Katze stellt die Haare auf, der Hund knurrt und das Meerschweinchen fiept. Krankheiten oder Schmerzen zeigt der Wellensittich durch ständig gesträubtes Gefieder. Viele Haustiere verweigern auch bei Krankheit die Nahrung.

Jede Tierart spricht seine eigene Tiersprache. Aus diesem Grund ist es häufig der Fall, dass sich verschiedene Haustierarten, wie Hund und Katze aufgrund unterschiedlicher Interpretation der Körperhaltung untereinander nicht verstehen.

Als Haustierbesitzer muss man die Tiersprache genau wie eine Fremdsprache erlernen und es braucht seine Zeit, Übung und Geduld. Je mehr Zeit man mit dem Haustier verbringt, umso schneller wird man es verstehen und eine enge Beziehung zu dem Haustier aufbauen können.

In Bayern auf den Spuren des Wolfes wandern

Der erste heimgekehrte bayrische Wolf ist im Dezember 2009 nach Oberbayern zurückgekehrt. Dies nahm die Gregor Louisoder Umweltstiftung und der WWF Deutschland zum Anlass den ersten Wolfswanderweg in Bayern zu eröffnen. Wildbiologin Christina Miller hat das Konzept so ausgearbeitet, das für den Menschen ein positiver Weg zum Thema „Raubtier der Alpen“ geschaffen wird.

Entdecken Sie auf der Wanderung die Natur aus den Augen eines Wolfes. Der rund 18km lange Wanderweg zwischen Spitzingsee und Rotwand führt Sie durch den natürlichen Lebensraum des Wolfes in Bayern. Start und Endpunkt der Wanderung ist der Parkplatz der Taubensteinbahn am Spitzingsee. Auf dem rund vierstündigen Wanderweg entdecken Sie nicht nur den Lebensraum des Wolfes, sondern wandern durch die faszinierende Natur Bayerns und dessen artenreiche Landschaft.

Der Wolfswanderweg ist nicht durch Schautafeln vor Ort dargestellt. Hierbei wurde die Lage des Wanderweges durch das Naturschutzgebiet berücksichtigt. Der Weg kann als Tourenguide vorab im Internet ausgedruckt werden. Des weiteren bietet sich die Möglichkeit den Wanderweg als interaktive Karte im Internet anzuschauen. An 20 interaktiven Stationen werden Fragen rund um den Wolf, wie zum Beispiel: Was frisst der Wolf? Wo versteckt sich der Meister Isegrim? erklärt. Aber auch andere Themen wie die Alm- und Fortwirtschaft, sowie der Braunbär und der Adler werden aufgegriffen.

Ob Sie wirklich dem Wolf beim wandern begegnen, ist allerdings zu bezweifeln. Seit Januar 2011 fehlt jede Spur von ihm.

Weitere Informationen zum Wolfswanderweg und allgemein zum Thema Wolf finden Sie auf www.bayern-wild.de.

Tierhaarallergie – Streicheln erlaubt!

In fast jedem zweiten Haus in Deutschland lebt ein Haustier. Jeder sechste leidet aber an einer sogenannte Tierhaarallergie und das geliebte Tier wird schnell zum Problem.
Generell sind Allergien gegen Katzen doppelt so häufig wie gegen Hunden. Hundeallergien lösen dafür heftigere Reaktionen aus.

Obwohl landesweit von der Tierhaarallergie gesprochen wird, werden die Allergiesymptome nicht von den Tierhaaren selbst ausgelöst. Auslöser sind Hautschuppen, Speichel, Drüsensekrete und Spuren von Urin, die an den Tierhaaren haften oder durch Staub in die Luft geraten und sich in der Wohnung ausbreiten.
Die Reaktion der Allergiker auf das Haustier kann von Augentränen, Niesattacken, Bindehautentzündung, Ausschlag, Asthma bis hin zur lebensgefährlichen Atemnot reichen.
Damit es gar nicht so weit kommt sollten Sie sich testen, bevor Sie sich ein Haustier anschaffen. Hierfür können Sie zum Beispiel ein Gasttier eines Freundes übers Wochenende aufnehmen und ihre körperliche Reaktion auf das Haustier testen. Aber vorsichtig! Sie können auch auf verschiedene Rassen allergisch reagieren. Eine andere Möglichkeit sich zu testen ist ein Allergie- oder Bluttest beim Arzt, dieser liefert Ihnen ein Ergebnis nach wenigen Tagen.

Sollte sich eine Tierhaarallergie bestätigen, muss der Allergiker nicht auf das Haustier verzichten. Nackthunde, Labradoodle, Schildkröten, Reptilien und Aquarien sind alternative Haustiere. Eine andere Möglichkeit für Allergiker wäre eine Hyposensibiliserungstherapie gegen die Tierhaarallergie. Dabei handelt es sich um eine Gewöhnungstherapie, bei der Sie über mindestens drei Jahre das Allergen von ihrem Arzt in steigender Dosis erhalten. Das Ziel ist die Gewöhnung des Körpers an das Allergen und dadurch die allergischen Reaktionen zu mindern. Während der Behandlung dürfen keinerlei antiallergische Medikamente eingenommen werden. Das Haustier sollte am besten erst nach erfolgreicher Therapie angeschafft werden, damit sie von Anfang an mit viel Freude mit ihrem Haustier zusammen leben.

Elefantenbaby Ludwig – die neue Attraktion des Tierparks Hellabrunn

Wenn man in den kommenden Tagen das Elefantenhaus im Tierpark Hellabrunn in München auf dem Gelände sucht, muss man nur den verzückten Ausrufen der Menschen folgen. Kaum einem rutscht nicht ein „ahh, ohh, wie süß, der ist ja Putzig“ raus, sobald er an dem Gehege des Elefantenbabys Ludwig angekommen ist.
Aber keine Angst das Gehege ist so großräumig umzäunt, dass man von jeder Stelle einen guten Blick auf den kleinen Mann und seine stolze Mutter Temi hat.

Der kleine Ludwig kam am 06.Mai 2011 nach ganzen 670 Tagen Tragzeit im Münchner Zoo auf die Welt. Von Anfang an entwickelt sich Münchens neues Zoomitglied prächtig, ganze 10 Liter Milch verputzt er mittlerweile und sein Spieltrieb ist ungebrochen.

Morgens lässt er sich von den Tierpflegern mit Lehm einschmieren, damit seine Haut nicht austrocknet. Die Tierpfleger des Tierparks Hellabrunn bauen von Anfang an einen direkten Kontakt zu den Elefanten auf und gehören so zu deren Herde als Leittier.
Tagsüber macht das Elefantenbaby Ludwig immer wieder Spaziergänge im Freigehege mit seiner Mama und unterhält die Zuschauer. Er planscht mit Wasser, suhlt sich im Lehm oder versucht schon wie die großen Elefanten, das von den Pflegern hineingeworfene Essen zu verspeisen. Die Pfleger können hier wieder direkt in das Geschehen eingreifen und ihn füttern, duschen oder unterhalten.

Ludwig ist ein kleiner Herzensbrecher und wird wie sein Namensvetter König Ludwig von Bayern die Herzen der Bayern und aller anderen Zoobesuchern in Windeseile erobern.

Tierpark Hellabrunn:
Tierparkstr. 30
D – 81543 München
www.tierpark-hellabrunn.de

Öffnungszeiten:
April – September: 9 – 18 Uhr
Oktober – März: 9 – 17 Uhr
Täglich geöffnet!

Eintrittspreise:
Erwachsene: 11€
Kinder:4,50€
Kleine Familienkarte (umfasst einen Erwachsenen und dessen eigene bzw. unter gleicher postalischer Adresse lebende Kinder (4.-14. J.)): 14€

Große Familienkarte (umfasst zwei Erwachsene und deren eigene bzw. unter gleicher postalischer Adresse lebende Kinder (4.-14. J.)): 25€

Sicherheit im Alltag für den Hund – Tipps zur Gefahrenvermeidung

HundsicherheitJeder Hundebesitzer hat sich schon einmal Gedanken über die Sicherheit im Straßenverkehr für den eigenen Hund gemacht. Besonders in der Großstadt München lauern einige Gefahren, wie hupende Autos oder uneinsehbare Straßenecken.
Doch oft lauern die Gefahren für den Hund auch in der eigenen Wohnung. Die heimischen Gefahren für den Hund finden sich in jedem Zimmer. Betrachten sie ihre Wohnung einmal aus der Hundeperspektive.

Die große Vase auf dem Wohnzimmertisch wird zur Verletzungsgefahr, sobald der Hund mit der Tischdecke spielt und die Vase umwirft. In der Küche stehen die offenen Putzmittel, die zu Vergiftungen des Hundes führen können. Aber auch einfache Nahrungsmittel, wie Schokolade können für Hunde lebensgefährlich werden. Legosteine im Kinderzimmer können vom Hund verschluckt werden. Die Steintreppe kann zur gefährlichen Rutschbahn für den Hund werden. Pflanzen, wie Oleander auf dem Balkon kann zu Magen-Darm-Störungen des Hundes führen. Weiterlesen

Wenn das Haustier in die Mietwohnung einzieht

Viele Mieter möchten auf das geliebte Haustier nicht verzichten. Die meisten Vermieter sehen dieses aber als Störenfried in der Mietwohnung an.
Es stellt sich somit bei den meisten Mietern die Frage. Darf ich ein Haustier in meiner Mietwohnung halten oder ist es verboten?

Grundsätzlich wird die Tierhaltung in der Mietwohnung nicht durch das Gesetz geregelt, sondern es gelten die Vereinbarungen im Mietvertrag. Aber der Bundesgerichthof hat in einem Urteil tierlieb entschieden, somit dürfen Haustiere nicht pauschal verboten werden. Eine Klausel im Mietvertrag nach der jede Art von Tierhaltung verboten ist, ist unwirksam.

Die Haltung von Kleintieren, wie Hamster, Maus, Meerschweinchen, Zierfischen, Stubenvögel, kleine ungiftige Schlangen bedarf nicht der Zustimmung des Vermieters. Es wird hierbei eine angemessene Anzahl der Kleintiere sowie eine tiergerechte Unterbringung vorausgesetzt, die normalerweise keine Störung des Mietobjektes oder eine Gefährdung der Nachbarn verursacht.

Hund, Katze und alle weiteren größeren Tiere können im Gegensatz zu den Kleintieren vom Vermieter im Mietvertrag ausgeschlossen werden. Eine Zustimmung vom Vermieter ist auch erforderlich, wenn diese nicht im Mietvertrag erwähnt wird. Mieter mit Haustierwunsch sollten somit das entsprechende Haustier im Mietvertrag in einer Vereinbarung hinzufügen. Dem Vermieter steht aber unter bestimmten Bedingungen frei, die Erlaubnis zur Tierhaltung zu widerrufen.

Generell sollten Mieter mit ihren Vermietern die Tierhaltung in der Mietwohnung in einem Gespräch abklären und die Vereinbarungen schriftlich festlegen. So findet jedes Haustier eine Wohnung, in der es gerne gesehen wird.