Hunde und Schokolade

Wer kennt als Hundebesitzer diese oder eine ähnliche Szene nicht. Du machst es dir mit einer Tafel Schokolade auf der Couch gemütlich. Bello ist Dir bereits auf Schritt und Tritt gefolgt seitdem Du die Süßigkeit aus dem Schrank geholt hast und macht es sich nun mit großen, treuen Augen vor Dir bequem. Er ist zuversichtlich bald auch ein Stückchen zu bekommen und bleibt daher artig vor Dir sitzen. Bello probiert es ganz geduldig mit warten und Hypnose des Essens. Nach einer kurzen Zeit, winselt erst leise und wird dann immer lauter. Er beginnt langsam ungeduldig zu werden und schaut von der Schokolade zu Dir und wieder zurück zur dunklen Leckerei, erst langsam und dann immer schneller. Funktioniert auch das Lautgeben nicht, wird die Intensität des Bettelns nun ein weiteres mal gesteigert. Bello fängt nun mit zusätzlichem Kratzen am Bein an. Erst ganz vorsichtig, dann immer forscher und stupst Dich anschließend mehrmals sehr energisch mit seiner feuchten Schnauze an. Zum Schluss spielt Hundi auch noch seinen letzten Trumpf aus. Er setzt sich wieder ganz artig von die Couch, um zu zeigen „Schau mal, wie brav ich sein kann! Dafür hab ich doch eine Belohnung verdient. Meinst Du das nicht auch?!“ Und schau an, Du lässt Dich erweichen und der Hund bekommt sein so begehrtes Stück Schokolade. Er schlingt es in Windeseile herunter und schleckt sich genüsslich übers Maul. Natürlich will er noch mehr haben.

Doch ist Schokolade ein Tierfutter , oder nicht? Und welche Auswirkung kann das verfüttern auf die Hunde haben? Darauf wollen wir bald eingehen.