Hund im Büro – es stinkt!

Das Thema Hund im Büro war gestern Anlass für eine heftige Diskussion in privater Runde. Marlies (Name geändert), seit einem Jahr Hundebesitzerin, erzählte von ihren Erfahrungen mit Hund im Büro. Ihr geht es wie vielen Hundebesitzern. Die Lust fehlt, wenn morgens um 5 Uhr 30 der Wecker klingelt und es aufstehen heißt, weil noch schnell vor dem Weg zum Büro man mit dem Hund Gassi gehen muss. Man oder in unserem Fall gestern Frau ist müde, will nicht in die Kälte, aber es hilft nichts. Und das nur, weil ihr Arbeitgeber so unflexibel ist und Hunde im Büro nicht gestattet.

Diesem Missstand könnte leicht begegnet werden, wenn Arbeitgeber großzügig wären und es ihren Mitarbeitern überließen, sich beim Thema Hund im Büro zu einigen. Diese Meinung vertrat zumindest Marlies zu Beginn des bald nicht mehr so gemütlichen Abends. Ganz anders sah das Veronika und Gerd (Namen geändert), die beide in einem Büro arbeiten, wo es der Chef den Mitarbeitern freistellt, ihren Hund mitzubringen, wenn sich dieser anständig verhält. Veronika und Gerd finden das total unmöglich, weil sie den Geruch des Hundes, den der Hund im ganzen Büro verströmen würde unerträglich fänden. Im Sommer wäre das ja noch o. k. gewesen, da die ganze Zeit bei geöffneten Fenstern gearbeitet wurde und die Menschennasen die Hundedüfte nicht wahrnahmen.

Jetzt im Herbst, wenn die Fenster geschlossen sind, röche es unerträglich nach Hund im Büro und das Bürobarometer steht beim Thema Hund im Büro im vorliegenden Fall auf Sturm. Veronika und Gerd finden es absolut unzumutbar, dass ihr Chef von ihnen Toparbeit erwartet und zusätzlich noch aufbürdet, sich mit hundebsitzenden Kollegen über akzeptable Arbeitsbedingungen zu streiten. Sie wollen nun ihren Chef dazu bringen, dass Haustiere generell in Büros untersagt sind. Diese brachte Marlies so in Rage, dass sie Veronika als karrieresüchtig beschimpfte und schluchzend die Party verlies.