Fledermäuse – die Jäger der Nacht

Die meisten einheimischen Fledermausarten sind vom Aussterben bedroht. Sie stehen deshalb unter Schutz.
Einige Organisationen und Verbände haben es sich zur Aufgabe gemacht, mit dem Schreckensbild der Fledermäuse aufzuräumen. Sie bieten Fledermausführungen und vielfältige Information rund um die beheimateten Fledermausarten an.

Insgesamt kommen in Bayern circa 20 verschiedene Fledermausarten vor. Sogar innerhalb der Stadt finden die Tiere Unterschlupf. In München sind etwa sieben Fledermausarten beheimatet. Besonders im Bereich der Isar, in Parks, in Friedhöfen, aber auch in Wohngebieten kann man sie beobachten. Einige Arten haben in alten hohlen Bäumen, Spechthöhlen oder in speziell aufgestellten Fledermauskästen eine Bleibe gefunden.

Mit Hilfe der Echoortung im Ultraschallbereich orientieren sich die Fledermäuse und erkennen Hindernisse wie auch Beutetiere. Die heimischen „Jäger der Nacht“ ernähren sich ausschließlich von Insekten und sind somit sehr nützliche Schädlingsbekämpfer.

Auch im Ebersberger Forst sind die geheimnisvollen Flugtiere zu Hause. Dort kann man unter fachkundiger Leitung die Nachtflieger beobachten. Vor der Führung gibt es eine Einführung zu den Fledermäusen und ihrer Lebensweise.

Besucherinformation

01.Juli 2011 19:15 – ca. 22:00 Uhr
Unkostenbeitrag: Erwachsende 8,00 Euro, ermäßigt 4,00 Euro
Für Familien und Kinder ab 8 Jahren
Weiter Informationen und Anmeldung:
Umweltstation Ebersberger Forst

Im Raum München setzt sich der Arbeitskreis Fledermäuse des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) für Fledermäuse ein. Interessierte können jeweils Ende April, am letzten Samstag im August und Mitte September an einer Fledermausführung im Englischen Garten teilnehmen.

Weitere Information zu Fledermausarten, Biologie, Gefährdung, Schutz, Beobachtung, Forschung erhalten Sie bei Fledermausschutz.de