Artgerechte Tierhaltung Teil 2 – Hundehaltung

Zum Thema artgerechte Tierhaltung geht´s heute weiter mit der artgerechten Hundehaltung

Zum Artikel: Artgerechte Tierhaltung – Teil 1 bitte hier klicken.

Die artgerechte Hundehaltung ist gesetzlich vorgeschrieben.

Nach dem Gesetz zur artgerechten Tierhaltung heißt es:
„Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat, muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen“.

Diese wichtigen Regeln der artgerechten Hundehaltung werden leider oft nicht beachtet, weil z.B. sich Hundeliebhaber vor der Anschaffung eines Hundes zu wenige Gedanken über die Tragweite einer solchen Entscheidung machen.

Ein wichtiges Kriterium einer artgerechten Hundehaltung ist, dass der Hund genügend Bewegung hat, damit keine Krankheiten auftreten, die durch mangelhafte Bewegung entstehen können. Der Hund braucht genügend Platz zum Auslaufen und einen Rückzugsort, an dem er ungestört schlafen kann. Bei schlechtem Wetter muss er Unterschlupf finden können, z.B. in einem Garten mit einer Hütte. In einer Wohnung muss er einen definitiven Platz zugewiesen bekommen.

Bezüglich einer artgerrechten Hundehaltung ist es weiterhin wichtig, sich genügend Zeit zu nehmen, den Hund zu erziehen. Schon im Vorfeld sollte man sich mit Erziehungsmethoden vertraut machen, damit man auf den Vierbeiner optimal vorbereitet ist. Wer hier genügend Zeit investiert, wird später z.B. dadurch belohnt werden, dass der Hund auch den verführerisch duftenden Knochen im Mülleimer ignorieren und beim Kämmen oder Krallenschneiden stillhalten wird. Die Vorbereitungskurse zum VDH-Hundeführerschein helfen Ihnen bei der richtigen Erziehung Ihres Hundes. Die regelmäßige Körperpflege des Hundes dient außer der Hygiene auch der Festigung der sozialen Bindung zwischen Mensch und Hund.

Die Unterbringung des Hundes muss ebenso an die rassetypischen Eigenschaften (Größe, Haarkleid, etc.) angepasst sein. Mindestens 2 x täglich sollte der Hund für insgesamt zwei Stunden Auslauf haben, egal ob er im Haus oder im Zwinger gehalten wird. Ein Hund sollte nicht länger als 4-5 Stunden allein gelassen werden!

Junge Hunde bis zum Alter von ca. 5 Monaten brauchen Ruhezeiten und den intensiven, unmittelbaren Kontakt zum Menschen, wann immer sie möchten. Daraus folgt, dass diese eigentlich gar nicht allein gelassen werden sollten. Junghunde bis zum 8. Lebensmonat sollten sich nicht ausschließlich im Zwinger aufhalten. Diese jungen Hunde dürfen auch nicht angebunden gehalten werden. Einzelne Hunde sollten nur dann auf unbewohnten Grundstücken gehalten werden, wenn sein Herrchen/Frauchen mindestens acht Stunden anwesend ist.

Ein besonders wichtiges Kriteriem einer artgerrechten Hundehaltung ist natürlich eine artgerechte Nahrung. Dazu gehört frisches Wasser und eine bis zwei Mahlzeiten pro Tag mit ausgewogenem Futter. Der heranwachsende Welpe muss mehrmals täglich mit kleinen Portionen gefüttert werden.

Ein interessanter Hinweis zum Wasser: Hunde (und andere Haustiere) bevorzugen eine gute Wasserqualität. Bietet man z.B. Hunden parallel normales Leitungswasser
und gefilteretes sowie energetisiertes Wasser an, wird der Hund stets zum gefilterten und energetisierten Wasser greifen. Diesen natürlichen Instinkt der Tiere sollte sich auch Frauchen und Herrchen zunutze machen und auch das qualitativ höherwertige Wasser verwenden. Hervorragende Geräte dazu finden Sie z.B. bei SANAVIDA Gesundheitsprodukte im Online-Shop unter VitaVortex Wasserwirbler.

Soviel für heute zu Teil 2 zur artgerechten Tierhaltung. Weiter geht´s demnächst mit Teil 3 – artgerechte Katzenhaltung.